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Unter 585er Gold wird eine Goldmischung verstanden, deren Goldanteil 585 von 1000 Anteilen entspricht. Reines Gold wird als Feingold bezeichnet und hat einen Goldanteil von mindestens 999 Anteilen zu 1000. 585er Gold enthält also zu etwas mehr als der Hälfte des Gesamtgewichtes reines Gold. Daneben gibt es ein weiteres System zur Gewichtsangabe des Feingoldgehaltes, das vor allem in der Türkei und im östlichen Mittelmehrraum, sowie bei einigen ausländischen Juwelieren in Deutschland im Einsatz ist. Hier wird der Goldanteil in Karat ausgewiesen. So entspricht die Promilleangabe (585) 14 Karat.

585er Goldschmuck

585er Goldpreis Je nach Einsatz in der Schmuckindustrie, wird beispielsweise Kupfer oder Silber hinzugefügt. So macht Kupfer das Gold härter aber auch dunkelrötlicher, hingegen wird Silber dann hinzugefügt wenn ein helleres Metall gewünscht wird. Weitere übliche Metalle in einer 585er Legierung sind Nickel, Cadmium oder Zink. Entscheidend dafür welches Metall hinzugefügt wird, ist das gewünschte Farbsprektrum der Goldlegierung. 585er Gold wird in Deutschland am häufigsten verwendet, wenn es um die industrielle Schmuckfertigung geht. Die Gründe dafür sind einfach: es kann durch seinen Schmelzbereich von unter 1000 Grad Celsius gut verarbeitet werden, ist dadurch leicht formbar und es ist dazu anlaufbeständig.

585er Gold hat einfach gesagt all die Eigenschaften, die man von Goldschmuck erwartet, kostet aber deutlich weniger als die nächst höhere 750er Legierung, die sich auch gut zur Schmuckherstellung eignet. Damit kommt gerade die 585er Legierung für all die Kunden in Betracht, die für Goldschmuck nicht zuviel (750er) und nicht zuwenig (333er) ausgeben möchten. Weil das auch die meisten deutschen Käufer so sehen, ist 585er Gold seit vielen Jahrzehnten die meistverkaufte Goldschmucklegierung in Deutschland. Käufer sollten bei dem Goldkauf darauf achten, dass der Ring oder ein sonstiges Schmuckstück gestempelt ist. So haben Ringe in der Innenseite einen Stempel, der den Feingoldanteil anzeigt. 585 bedeutet, dass der Feingoldanteil 58,5% beträgt.

Feingold ist zu weich und eignet sich nicht zur Schmuckherstellung. Lediglich zur Goldaufbewahrung in Form von Barren oder Anlagemünzen wird Feingold verwendet. Feingold macht daher nur dann Sinn, wenn ein Goldkäufer Geld in diesem Edelmetall anlegen möchte. Um Gold mit sich am Körper alltagstauglich "herumtragen" zu können, muss es härter gemacht werden. Dieses lässt sich nur durch mischen mit anderen Metallen erreichen. Deshalb gibt es verschiedene Goldmischungen, die im wesentlichen aus den bekannten 333, 585 und 750er Legierungen bestehen.

585er Goldpreis

Der Wert des 585er Goldes orientiert sich immer am Goldpreis des Feingoldes. Dieses unterliegt starken Schwankungen, konnte aber in den letzten zehn Jahren, ausgelöst durch reine Spekulation und wegen Angst der Anleger durch einen Vermögensverlust durch die aktuelle Schuldenkrise einiger Staaten, stark an Wert gewinnen. Ob sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen wird, kann nicht sicher vorhergesagt werden. Es spricht aber einiges dafür, dass der Feingoldpreis pro Unze weiter steigen wird. Dennoch sollte sich ein Schmuckkäufer niemals von dem reinen Wert eines Edelmetalls zum Kauf verleiten lassen. Der viel größere Anteil an dem Verkaufspreis von Goldschmuck machen nämlich die Herstellungskosten und die Steuern aus. 585er Gold sieht gut aus und lässt sich wunderbar tragen und später hoffentlich auch weitervererben, aber verkaufen, bitte nur im Notfall.